LCP-Fix

Unser Weingut

Das Weingut Dreisiebner Stammhaus wird als Betriebsgemeinschaft von zwei eng verknüpften Familien geführt.

Die betriebliche Verantwortung trägt Hannes Dreisiebner als Kellermeister und sein Cousin Rudolf Dreisiebner als konsequenter Landschaftsgärtner. Die Geschichte reicht mehr als 100 Jahre zurück. In einer Epoche des politischen und gewissen Umbruchs kam der Betrieb 1890 in den Besitz der Familie.


Die Familie Dreisiebner verfolgt seit Jahren ein dreistufiges Ausbausystem, das dem neuen Herkunftssytstem Südsteiermark DAC sehr ähnlich ist.

Ried Hochsulz

Der Name Sulz tauchte bereits im 12. Jahrhundert in den Landkarten auf. In den 50iger Jahren hat der Vorbesitzer Johann Stolzer sein damaliges Gut als „Weingut Hochsulz“ bezeichnet. Im Jahr 1998 ging die Ried Hochsulz in den Besitz der Familie Dreisiebner über. Gleich im Anschluss wurden die alten Reben gerodet und die gesamte Riede mit den bekanntesten und wertvollsten Selektionen der Rebsorten Sauvignon blanc, Chardonnay, Muskateller und Gelber Traminer bepflanzt. Bereits der erste Chardonnay 2000 wurde im kleinen Holzfass ausgebaut und als Landesbester ausgezeichnet.


Im Jahr 2003 ging der Ausbau im kleinen Holzfass in Serie. Von Beginn an wurden nur die besten Jahrgänge aus den Rebsorten Sauvignon blanc, Chardonnay und Gelber Traminer für 1-2 Jahre auf der Feinhefe gereift und als „Hochsulz Reserve“ bezeichnet. 2019 durfte sich der Sauvignon blanc Hochsulz über eine Auszeichnung als „Weltmeister“ bei der wichtigsten internationalen Verkostung, der Concours Mondial du Sauvignon freuen. 2022 bekam der Gelbe Traminer Ried Hochsulz Reserve den Titel bester Weißwein des Jahres unter 11.000 Weinen aus 43 Ländern bei der größten Weinverkostung weltweit, der Austrian Wein Challenge.

Ried Zoppelberg

Eine großartige Riede, die lange im Verborgenen geblieben ist. In den 50er Jahren des 19. Jahrhunderts wurde dieser Weinberg als Richtlage herangezogen für die immer wieder kehrende Einheitswertfestsetzung im Weinbau durch die Finanz.

Die Bewertung von Boden, Lage, Klima und Absatzchancen ergaben den Richtwert für den höchsten Einheitswert, die Bemessungsgrundlage für Steuern, Abgaben und Sozialversicherung in der Steiermark. Die erste Erwähnung führt uns ins 13. Jahrhundert.

Der damals eingetragenen Name Zobe stammt aus dem slavischen ( Zobe – Haferberg, Kraftberg). Unser Großvater Josef hat diesen Weinberg mit Riesling bepflanzt.


Die Reben einer speziellen Selektion der Weinuniversität Marburg, von Erzherzog Johann gegründet, wurden weiter vermehrt und liefern uns bis heute den Riesling Ried Zoppelberg. Wir sind auf diese historische Bedeutung erst spät aufmerksam geworden und verwenden die Riedenbezeichnung Zoppelberg seit dem Jahr 2013. Der Sauvignon blanc Ried Zoppelberg wird, wie der Riesling, im Edelstahl ausgebaut. Die Weine sind geprägt von der luftigen Lage und dem kalkhaltigen Mergelboden, stehts dynamisch, engmaschig und ausdrucksstark.

Südsteiermark DAC

Mit dem Jahrgang 2018 startet die Steiermark mit einem revolutionären Herkunftssystem.

Deswegen haben wir uns in der Steiermark dazu entschlossen, in der Zukunft den Ursprung unserer Weine noch stärker zu betonen.


Das dreistufige Herkunftssystem Südsteiermark DAC ist leicht erklärt.

Es beinhaltet den Gebietswein, den Ortswein und auch den Riedenwein. Dabei gilt, umso näher die Herkunftsangabe angegeben wird, desto höher ist auch die Wertigkeit des Weines. Es gibt somit drei Ausbaustufen – das gefällt uns natürlich sehr gut im Dreisiebner Stammhaus.

Boden Rebsorte Weinbauer

WEINKELLER

Wein ist alles und doch nur Wein. Wein sollte alltäglich sein und doch rar und hochwertig. Um diesen extremen Anforderungen gewachsen zu sein brauchen wir ein großes Spektrum.


Kellermeister Hannes möchte sowohl die Schlichtheit fördern als auch den komplexen Gaumen reizen. Vom Welschriesling zum Sauvignon blanc Hochsulz sozusagen. Die leichten Jahrgangsweine sollen in der Jugend schon fröhlich sein und dürfen trotzdem ein paar Jahre reifen können. Die Riedenweine sollen großes Lagerpotential vorweisen und dürfen trotzdem in den ersten Jahren schon angenehm schmecken!